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Das Kraftfahrrad Phänomen M23

Phänomen M23

Phänomen M23 Kraftrad (Motorfahrrad) in Tourenausrüstung mit im letzten Drittel nach unten gebogenem Rahmenoberrohr und Ideal Vorderradgabel. Ursprünglich wurde noch der 74'er Sachs Motor Modell 31 verbaut. 1932, mit Erscheinen des 98er Motors, erfolgte bei der Firma Sachs die einzige durchgreifende Änderung am 74er Modell, ab da wurde für ihn der komplette Block des 98ers verwendet und damit dessen Getriebe und die Zweischeibenkupplung. Damit waren die beim alten Modell durch das Zwischenrad verursachten lauten Nebengeräusche beseitigt und ein elastischeres Schalten möglich. Des weiteren hatte der 74er Motor jetzt eine "gebremste Höchstleistung" von 1,7 PS. Von diesem Zeitpunkt an konnte also jeder 74er in einen 98er umgebaut werden. Auszuwechseln waren dabei: Zylinder, Kolbenringe, Kolben, Kolbenbolzen, Dekompressor, Vergaser, Vergaserstutzen, Zündkabel, Kettenrad und Motortypenschild. Der Zylinder des "neuen" 74ers wurde entsprechend modifiziert, der Ansaugstutzen war jetzt hinter dem Zylinder angeordnet wie beim 98er und der Auspuffkrümmer wurde mit Überwurfmutter direkt am Zylinder befestigt. Diese Änderung trat bei allen 74er Motoren ab Motor-Nummer 36151 inkraft.Für diese Motoren gibt es im Betrieb folgendes zu beachten: Mischungsverhältnis 20:1, Getriebeschmierung alle 700 bis 800 km mit etwa 20 ccm Fett, Heizwert der Zündkerze 95. Die Einstellmaße der Zündung bleiben unverändert. Die Kraftübertragung auf das Hinterrad mit Motor-Torpedo-Freilaufnabe und Rücktrittbremse geschah mittels Kette. Das Vorderrad wurde mittels Sachs-Bremsnabe verzögert. Zusätzlich gab es noch für die damalige Käuferschaft eine verbesserte und verchromte Auspuffanlage. Bereift mit extra starker Ballonbereifung in den Dimensionen 26x2" wurden die Fahrzeuge von der Phänomen Werke Gustav Hiller A.G. Zittau dann an den Mann / die Frau gebracht.

 

Phänomen Werke Gustav Hiller A.G. Zittau


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Siegfried Hertrampf

 

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